Weltweiter Rückruf: Warum Millionen Jeep-Fahrer nicht mehr an Häusern parken…
Weltweiter Rückruf: Millionen Jeep-Fahrer sollen nicht mehr an Häusern parken
Spots Weltweiter Rückruf: Millionen Jeep-Fahrer sollen nicht mehr an Häusern parken

Rüsselsheim/Toledo (USA) – Mega-Rückruf bei Geländewagen-Kultmarke Jeep: Weltweit müssen mehr als 1,3 Millionen Autos sofort in die Werkstatt. Haltern wird dringend geraten, bis auf Weiteres nicht mehr in der Nähe von Gebäuden oder anderen Fahrzeugen zu parken. Auch 1620 Fahrzeuge in Deutschland sind laut offiziellen Angaben von dem Rückruf betroffen. Konkret stehen die Jeep-Modelle Wrangler und Gladiator (Jahrgänge 2021 bis 2025) auf der Checkliste.
Der Grund für den weltweiten Werkstatt-Alarm ist ein elektrischer Anschluss an der elektrohydraulischen Servolenkungspumpe (EHPSP). Dieses Bauteil kann überhitzen. Im schlimmsten Fall droht während der Fahrt der plötzliche Ausfall der Lenkunterstützung. Auf dem Display kann zudem der Fehlerhinweis „Service Power Steering“ aufleuchten. Selbst bei ausgeschaltetem Motor herrscht Brandgefahr. Wie die Jeep-Überprüfung in der Werkstatt abläuft
Aus diesem Grund gibt der Jeep-Mutterkonzern Stellantis eine außergewöhnliche Empfehlung heraus: Halter werden wegen der Brandgefahr dringend angewiesen, ihre Wagen bis zur Überprüfung nicht in unmittelbarer Nähe von Häusern oder anderen Autos abzustellen. So sollen größere Schäden bei einem eventuell auftretenden Brand vermieden werden.
Konkret überprüfen Fachleute in der Werkstatt die Verkabelung der Servopumpe und tauschen fehlerhafte Teile bei Bedarf komplett aus. Nach Angaben des Herstellers dauert der Check zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden. Der interne Aktionscode für die Reparatur lautet 21D. Beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wird der Vorgang unter der Referenznummer 17056R geführt. Wie die Kundenbenachrichtigung über den Rückruf in Deutschland konkret abläuft, blieb zunächst unklar.
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