Toni Leistner bei Viktoria Potsdam: „Gerne mit Demme spielen“
Nach Hertha-Ende: Für Leistner geht's im Amateurfußball weiter
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90 Minuten steckten die Ex-Hertha-Stars Toni Leistner (36) und Diego Demme (34) an diesem Montagvormittag in einem Babelsberger Café die Köpfe zusammen. Beide haben kürzlich erst ihre Profikarriere bei Hertha BSC beendet. Mit Fußball muss deswegen aber noch lange nicht Schluss sein. Leistner hat sogar schon einen neuen Verein.
Herthas ehemaliger Abwehr-Boss verrät BILD: „Ich habe mit Diego über Amateurfußball gesprochen. Ich würde gerne mit ihm zusammen noch einmal die Schuhe schnüren. Bei meinem neuen Verein.“ Leistner, der im Potsdamer Norden lebt, hat sich ganz frisch der ersten Männermannschaft von Viktoria Potsdam angeschlossen. Dem Tabellenführer der Brandenburg-Liga. Das ist die sechste Spielklasse – und die höchste in Brandenburg. Dienstagabend feiert Leistner seine Viktoria-Premiere in Fürstenwalde
Schon am Dienstag steigt Leistners Viktoria-Premiere. Um 20 Uhr tritt er bei Union Fürstenwalde in der Spree-Arena an. Wie immer als Verteidiger. Leistner über Viktoria: „Das ist ein sehr ambitionierter Verein. Er wurde 2018 gegründet und ist seitdem jedes Jahr aufgestiegen.“ Gleich mehrere Sponsoren unterstützen das Team aus Potsdam. Jetzt soll der nächste Aufstieg mit prominenter Unterstützung gelingen.
Leistner ist schon da! Demme hat noch um etwas Bedenkzeit gebeten, weil er dieses Jahr noch mehrere Projekte abschließen will – wie den Padel-Trainer-Schein und ein Sportmassage-Zertifikat. Alles für ein eigenes Studio, das er später mit einem Partner eröffnen möchte. Die passende Location wird noch gesucht. Auch eine Anfrage der Icon League liegt Demme vor. Entscheidet er sich für den Hallenfußball am Funkturm in Charlottenburg oder für das Großfeld in Potsdam mit Hertha-Kumpel Leistner?
Der eisenharte Toni ist auch am Samstag beim Heimspiel im Brandenburg-Pokal gegen VfB 1921 Krieschow (15 Uhr, Stadion am Luftschiffhafen) dabei. Er stellt aber auch klar: „Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich jedes Wochenende auflaufen werde. Weil die Familie an erster Stelle steht.“ Einen großen Wunsch hat er nach seinem Karriereende als Profifußballer noch: „Ich wünsche mir im Sommer ein Testspiel gegen die Hertha.“
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