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Sylvester Stallone enthüllt brutale Kindheit und Trauma

„Es war die Hölle“: Stallone enthüllt brutale Kindheit und Trauma

Hamburg – Sylvester Stallone (80) gilt als der

Hamburg – Sylvester Stallone (80) gilt als der Mann mit den Fäusten aus Stahl. Mit „Rocky“ und „Rambo“ wurde er zur Ikone des Actionkinos. Doch hinter den Muskelbergen steckt eine Geschichte voller Schmerzen, Demütigungen und Ängste.

In einem großen Interview mit Spiegel.de spricht Stallone

In einem großen Interview mit Spiegel.de spricht Stallone über eine Kindheit ohne Liebe und brutale Erfahrungen in einer Psychiatrie. „Ich wurde immer von allen runtergemacht, von meinen Eltern, von den Nachbarn“, erzählt Stallone. „Jeder machte mir deutlich, dass er mich für minderwertig hält.“

Der spätere Hollywood-Star wuchs im berüchtigten New Yorker

Der spätere Hollywood-Star wuchs im berüchtigten New Yorker Viertel Hell’s Kitchen auf. „Es stank nach Kohl und nach Exkrementen, auf den Straßen regierte die Gewalt. Es war die Hölle.“ Besonders schwer traf ihn die Ablehnung seiner Eltern. Weil er als Kind hyperaktiv war, sperrten sie ihn zeitweise in eine Kiste. „Meine Eltern haben nicht verstanden, dass ich hyperaktiv war. Sie sagten: Halt die Klappe und bleib in der Kiste!“ Stallones Kindheit: Eltern sperrten ihn in eine Kiste

Heute versucht Stallone, die Hintergründe zu verstehen. Über

Heute versucht Stallone, die Hintergründe zu verstehen. Über seine Mutter sagt er: „Daher kam ihre Wut, die sie dann an mir ausließ.“ Seine Eltern seien keine bösen Menschen gewesen, „sie waren nur in diesen Umständen gefangen“. Der Schmerz blieb. „Wenn man ein gebrochenes Herz wieder zusammensetzt, sieht es nicht mehr so aus wie zuvor“, sagt Stallone. „Es ist vernarbt. Es mag weiter pumpen, aber es bleibt immer ein Defekt zurück.“ Psychiatrie-Horror und sexueller Übergriff

Besonders erschütternd sind die Schilderungen aus seiner Jugend

Besonders erschütternd sind die Schilderungen aus seiner Jugend. Mit 17 Jahren wurde Stallone nach eigenen Angaben als Strafmaßnahme in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. „Teenager wie ich wurden dort mit Menschen, die man für psychisch krank hielt, aber auch mit wirklich geistig gestörten Straftätern zusammengesperrt“, berichtet er. „Überall wurde geschrien, es stank. Es herrschte tatsächlich die totale Entmenschlichung.“

Dort erlebte er auch einen sexuellen Übergriff. „Die

Dort erlebte er auch einen sexuellen Übergriff. „Die Wärter hatten mich mit einem Riesenkerl zusammengesperrt“, erinnert sich Stallone. „Er fiel von hinten über mich her.“ Nur das Eingreifen zweier Wärter habe ihn gerettet. „Ich habe mich nie verletzlicher gefühlt in meinem Leben.“ Wie Stallone sein Leid zu Kino-Gold machte

Diese Erfahrungen prägten später seine Filmfiguren. Stallone wollte

Diese Erfahrungen prägten später seine Filmfiguren. Stallone wollte nie den unverwundbaren Helden spielen. „Das ist das Leben. Niemand ist unschlagbar“, sagt er. „Leben bedeutet, dass sie die Scheiße aus dir rausprügeln.“ Genau deshalb habe er Rocky und Rambo Verletzlichkeit gegeben. „Verlieren ist die vielleicht wichtigste menschliche Erfahrung.“ Selbst Jahrzehnte nach seinem Durchbruch beschäftigen ihn diese Wunden. „Ich habe unendliches Leid in meinem Leben gesehen.“

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