Rekord: Russland will nächstes Jahr 178 Milliarde für Armee ausgeben
Neue Milliarden für den Krieg: Putin plant Rekord-Ausgaben fürs Militär
Spots Neue Milliarden für den Krieg: Putin plant Rekord-Ausgaben fürs Militär

Moskau – Für seinen brutalen Angriffskrieg greift der Kreml noch tiefer in die Tasche als ohnehin schon! Für 2027 plant Russland Militärausgaben von 17,1 Billionen Rubel – umgerechnet rund 178 Milliarden Euro. Das wäre ein neuer Höchststand seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine. Gegenüber dem ursprünglichen Budget steigen die Ausgaben damit um rund 27 Prozent. Insgesamt will Russland in den kommenden drei Jahren rund 520 Milliarden Euro für die Rüstung ausgeben.
Das geht aus Regierungsdokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Die gewaltige Summe kommt zu einer Zeit, in der Russlands Staatskasse zunehmend unter Druck steht: Für 2026 rechnet die Regierung mit einem Haushaltsdefizit von 3,2 Prozent der Wirtschaftsleistung – doppelt so hoch wie ursprünglich erwartet. Gleichzeitig sollen die staatlichen Gesamtausgaben deutlich steigen. Um das wachsende Loch im Haushalt zu stopfen, plant Moskau für 2027 Steuererhöhungen. Unter anderem soll eine neue Sondersteuer für Unternehmen aus der Metall- und Bergbaubranche Milliarden einbringen. Der Haushaltsentwurf soll bis zum 1. Oktober dem Parlament vorgelegt werden. Macht Putin Reservisten mobil?
Doch nicht nur bei den Waffen, auch beim Personal rüstet Russland offenbar weiter auf. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland mit einer zusätzlichen Mobilmachung begonnen.
In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskyj: „Sie planen auch, verstärkt Ausländer einzubeziehen.“ Seit Monaten wird über eine neue Mobilmachung spekuliert, mit der Russland seine hohen Verluste an den Fronten ausgleichen könnte. Kremlchef Wladimir Putin hat solche Befürchtungen bislang zurückgewiesen. Auch zur Präsenz nordkoreanischer Soldaten in Russland machte Selenskyj neue Angaben: „Derzeit befinden sich mehr als 8.000 nordkoreanische Soldaten auf russischem Territorium.“ Zudem werde „die Entsendung eines Kontingents von weiteren 10.000 Soldaten“ vorbereitet. Diese würden laut Selenskyj für eine Ausbildung ausgewählt und anschließend nach Russland verlegt.
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