Ralf Schumacher: Heftige Abrechnung mit Christian Horner!
„Peinlich!“ ++ „Unterirdisch!“ ++ „Armutszeugnis!“: Ralf Schumacher rechnet mit Horner ab!
Spots „Peinlich!“ ++ „Unterirdisch!“ ++ „Armutszeugnis!“: Ralf Schumacher rechnet mit Horner ab!

Da hat sich wohl einer verfahren. Christian Horner (52) veröffentlicht am 22. Oktober seine Autobiografie „Drive“. Und fängt sich jetzt schon harsche Kritik. Im Podcast „Backstage Boxengasse“ von Sky nimmt Formel-1-Experte Ralf Schumacher (51) den ehemaligen Red-Bull-Teamchef volley.
In seinem Buch beschreibt Horner sein Verhältnis zu Ingenieur-Legende Adrian Newey (67), mit dem er bei Red Bull zusammenarbeitete. Sagt, dass das Vertrauen bereits 2016 beschädigt wurde. Als Red Bull damals Probleme hatte und Ferrari Interesse an Newey zeigte, habe Horner das Gefühl bekommen, dass Newey bei den ersten größeren Schwierigkeiten „das Schiff verlassen“ wollte. Horner schreibt sinngemäß, er habe Newey den Rücken freigehalten und geglaubt, dass dieser dasselbe für ihn tun würde. Als Horner dann selbst in Schwierigkeiten kam (Entlassung bei Red Bull im Juli 2025), kam keinerlei Stärkung von Newey.
Schumacher: „Wenn man von Stil spricht, dann fällt einem der Name Christian Horner nicht als Erstes ein. Wir kennen ja alle sein Benehmen im Fahrerlager. Du (gemeint ist Co-Host Peter Hardenacke/d.Red.) kannst Dich ja an die Situation erinnern, als er mich im Fahrerlager angeschrien und mir dann durch die Blume noch gedroht hat, dass ich ja auch meine Geheimnisse hätte in meinem Privatleben. Das ist halt Christian Horner, wie er leibt und lebt, so ein kleiner Straßenkämpfer. Das kann man einfach so sagen. Ich finde es ein bisschen schade, er hat unglaublich viel erreicht. Er war und ist einer der erfolgreichsten Formel-1-Teamchefs. Dass er jetzt, um ein paar Bücher und ein paar Tickets für seine Tour zu verkaufen, seine ehemaligen Partner und Arbeitskollegen mit Füßen tritt, ist unterirdisch.
Das spiegelt seinen Charakter wider.“ Formel 1: „Gelogen!“ – Ralf Schumacher rechnet mit Christian Horner ab
Auch Horners Behauptung, Red Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko (83) hätte den späteren Vierfach-Weltmeister Max Verstappen (28) nicht bei Red Bull haben wollen, will Schumacher so nicht stehen lassen: „Das ist ein absolutes No-Go, die Geschichte ist absolut gelogen. Angeblich habe Marko gesagt, dass Max’ Vater Jos ein Albtraum sei. Aber die Story, wie ich sie kenne, geht so: Helmut Marko hat Max im zarten Alter von elf Jahren schon mal angesprochen. Da hat Jos tatsächlich gesagt, dass ihm das zu früh sei. Und daraufhin war der Doktor ein bisschen eingeschnappt und hat gesagt: „Wenn der mich nicht will, dann eben nicht.“ Jahre später ist man in der Formel 3 wieder aufeinander getroffen und daraus ist diese Einheit geworden. Das hatte wenig mit Christian Horner zu tun. Ich weiß nicht, was da in Horners Kopf vorgeht. Man kartet nicht so nach.
Ich weiß nicht, warum er das Gefühl hat, das jetzt so machen zu müssen.“
Darüber hinaus hat sich Horner bei Ferrari als Teamchef ins Gespräch gebracht. Der Job sei sein „Traumjob“, für den er sogar auf Anteile am Rennstall verzichten würde. Schumacher: „Das ist einfach nur ein Armutszeugnis. Ich kann einfach nicht verstehen, warum er das so macht.“
Und zur Zukunft von Horner in der Formel 1 sagt Schumacher: „Ich glaube, es gibt keinen Weg mehr zurück für ihn. Er hat es in den USA bei Cadillac versucht, da ist er gescheitert. Ich weiß nicht, wer ihn jetzt noch nehmen soll.“
„Peinlich!“ ++ „Unterirdisch!“ ++ „Armutszeugnis!“: Ralf Schumacher rechnet mit Horner ab!
