Putins Kriegsfinanzierung: CIA warnt vor Russlands Zusammenbruch
Neue Geheimnisse enthüllt: Mit dieser Botschaft kam der CIA-Chef nach Moskau
Spots Neue Geheimnisse enthüllt: Mit dieser Botschaft kam der CIA-Chef nach Moskau

Berlin/Moskau – Der Krieg von Russland gegen die Ukraine entscheidet sich längst nicht mehr nur in den Schützengräben des Donbass. Hinter den Mauern des Kreml läuft ein zweiter Kampf: einer um Rubel, Öl-Milliarden, Zinsen und die Frage, wie lange Diktator Wladimir Putin (73) seine gewaltige Kriegsmaschine noch finanzieren kann.
Jetzt wird klar, was Ende August hinter der mysteriösen Moskau-Mission von CIA-Chef John Ratcliffe (60) steckte. Nach Informationen der F.A.Z. brachte er dem Kreml eine düstere Analyse der US-Geheimdienste mit: Russland könne den Krieg wirtschaftlich nicht durchhalten, langfristig drohe ein Zusammenbruch wie bei der Sowjetunion. Die Botschaft: „Verhandelt!“
Grund: Russlands Wirtschaft wächst kaum noch. Die Zentralbank rechnet 2026 nur mit 0 bis 1 Prozent Wachstum. Gleichzeitig bleiben die Preise hoch: 6 bis 7 Prozent Inflation werden zum Jahresende erwartet. Der Leitzins liegt bei heftigen 14 Prozent. Moskau gerät finanziell unter Druck
Heißt: Putins Krieg reißt ein gewaltiges Loch in die Staatskasse. Von Januar bis August nahm Russland nach Zahlen des russischen Finanzministeriums umgerechnet rund 270 Milliarden Euro ein, gab aber etwa 331 Milliarden Euro aus (Stand 9. September). Macht ein Minus von rund 60 Milliarden Euro (umgerechnet zum offiziellen Kurs der russischen Zentralbank vom 26. September: 1 Euro = 95,87 Rubel).
Gleichzeitig bricht eine wichtige Geldquelle des Kremls weg: Mit Öl und Gas nahm Russland von Januar bis August umgerechnet rund 52 Milliarden Euro ein. Das waren 16,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Auch aus Putins eigenem Staatsapparat kamen zuletzt ungewöhnlich deutliche Warnungen. Der langjährige VEB-Chefökonom und frühere Vize-Wirtschaftsminister Andrej Klepatsch warnte: Russland müsse sich auf einen „Kalten Krieg 2.0“ einstellen, begleitet von noch härteren Sanktionen. Mit der bisherigen Wirtschaftspolitik werde Russland eine lange Konfrontation mit dem Westen nicht durchhalten: „Die Wirtschaft wird zum Stillstand kommen, und die Gesellschaft wird das wohl kaum akzeptieren.“ Wenige Stunden nach seinen Äußerungen war Klepatsch seinen Job los: Am Abend des 16. August wurde der Ökonom nach zwölf Jahren entlassen.
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