Pahde-Zwilling Valentina über Neid, Erfolg und Zoff mit ihrer Schwester
„Wir ziehen uns manchmal an den Haaren“: Pahde-Zwilling über Neid, Erfolg und Zoff
Spots „Wir ziehen uns manchmal an den Haaren“: Pahde-Zwilling über Neid, Erfolg und Zoff

Paris (Frankreich) – Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich und könnten trotzdem kaum unterschiedlicher sein. Valentina und Cheyenne Pahde (31) sind eineiige Zwillinge, zwei Frauen mit eigenen Karrieren, eigenen Leben – und einer Verbindung, die selbst so manchen Zoff aushält. „Wir sind zwei eigenständige Personen“, sagt Valentina.
Mit BILD spricht Valentina über das besondere Band zwischen den Schwestern: über gemeinsame Erfolge, Konkurrenz und Neid und darüber, wie sich die beiden auch mal richtig zoffen können. „Wir sind nicht die Töchter von...“
Eineiig, aber nicht immer einig. Bei den Pahde-Schwestern kann es durchaus krachen. „Natürlich kommt es zwischen uns zu Reibungen“, sagt die Schauspielerin. „Wir streiten uns auch mal und ziehen uns sogar heute noch manchmal an den Haaren.“ Doch wenn es um den Erfolg der anderen geht, gibt es keinen Neid – die Zwillinge stehen füreinander ein. „Wir sind leider in einer Gesellschaft, in der Neid noch immer eine große Rolle spielt.“ Gerade als Frauen sei es nicht immer leicht in der Unterhaltungsbranche. „Wir sind nicht die Freundinnen von oder die Töchter von. Wir sind Cheyenne und Valentina Pahde. Wir haben uns das hart erarbeitet.“ Die Zwillinge trennten sich für die Karriere
Die Zwillinge haben sich längst ihre eigenen Karrieren aufgebaut. Beide sind Schauspielerinnen, beide wurden durch große deutsche TV-Soaps bekannt. Valentina Pahde spielte Sunny Richter in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL), ihre Schwester Cheyenne verkörperte Marie Schmidt in „Alles was zählt“ (RTL). Mit ihren Serienrollen kam auch die erste große räumliche Trennung: Valentina ging nach Berlin, Cheyenne nach Köln.
„Am Anfang war es Horror, dass wir uns getrennt haben“, erinnert sich Valentina. „Wir sind eineiige Zwillinge. Wir waren neun Monate im Bauch unserer Mutter. Wir waren im selben Kindergarten, in der gleichen Grundschule und im Gymnasium zusammen.“ Heute weiß Valentina: Genau diese Trennung war wichtig. „Unseren Eltern war immer super wichtig, dass jede ihren eigenen Weg geht. Es war tatsächlich das Beste für unsere Entwicklung. Die räumliche Trennung hat uns zu den Personen gemacht, die wir heute sind.“
Vielleicht ist genau das ihre große Stärke: Sie können sich streiten, sich auf die Nerven gehen – und sich trotzdem bedingungslos den Rücken freihalten. Zwei eigenständige Frauen, zwei Karrieren, aber eine Verbindung, die niemand so leicht trennen kann.
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