Nach vier Tagen Erbrechen: Deutsche Staatsanwältin stirbt im Türkei-Urlaub
Nach vier Tagen Erbrechen: Deutsche Staatsanwältin stirbt im Türkei-Urlaub
Spots Nach vier Tagen Erbrechen: Deutsche Staatsanwältin stirbt im Türkei-Urlaub

Istanbul (Türkei) – Eine 42-jährige Frau aus Deutschland ist in der Türkei unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll die Staatsanwältin Tage zuvor unter schweren Magen-Darm-Problemen gelitten haben.
Wodurch diese ausgelöst wurden, scheint bislang völlig unklar. Doch: Die Polizei in Istanbul hat den Tod von Sibel T. als „verdächtig“ eingestuft und nun Ermittlungen eingeleitet. Tod nach zwei Stunden Warten in Notaufnahme
Die aus Hamburg stammende Juristin sei bereits Anfang September mit ihrem Ehemann in die Türkei gereist. Nach Informationen der Zeitung „Hürriyet“ habe das Paar in einem Haus im Viertel Mimar Sinan geschlafen. In der Nacht zum Sonntag, dem 13. September, soll Sibel T. schließlich in die Notaufnahme im Krankenhaus von Silivri westlich von Istanbul gegangen sein.
Laut dem Bericht habe sich die 42-Jährige, die an chronischem Bluthochdruck litt, bereits seit vier Tagen erbrochen. Etwa zwei Stunden später, als sie noch immer auf eine Behandlung wartete, sei es ihr plötzlich zunehmend schlechter gegangen.
Wie der Spiegel berichtet, hatten Ärzte sie noch auf die Intensivstation gebracht, doch kurz darauf sei sie gestorben. Die genaue Todesursache ist nicht öffentlich bekannt. Nach einer Obduktion habe die Familie die Frau mittlerweile in der Türkei beigesetzt.
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