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Mikrochip für Haustiere – Was tatsächlich gespeichert wird

Haustier sicher kennzeichnen: Wie ein Mikrochip Hunden und Katzen helfen kann

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht oft aus

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht oft aus: Die Haustür steht offen, das Gartentor ist nicht richtig geschlossen und Hund oder Katze sind verschwunden. Viele Halter setzen deshalb auf einen Mikrochip. Doch viele Halter wissen nicht, wie der Chip wirklich funktioniert.

Denn der Chip allein bringt ein entlaufenes Tier

Denn der Chip allein bringt ein entlaufenes Tier noch nicht automatisch nach Hause. Entscheidend ist, was nach dem Einsetzen passiert und welche Informationen tatsächlich hinterlegt werden. Was der Mikrochip wirklich speichert

Wie PETBOOK berichtet, wird der Transponder meist im

Wie PETBOOK berichtet, wird der Transponder meist im Nacken- oder Schulterbereich unter die Haut eingesetzt. Auf ihm befindet sich lediglich eine eindeutige 15-stellige Identifikationsnummer. Der Tierarzt implantiert den Chip mit einer speziellen Spritze und vermerkt die Kennzeichnung anschließend im Haustierausweis.

Die Kosten liegen bei etwa 20 bis 45

Die Kosten liegen bei etwa 20 bis 45 EUR für den Chip. Für das Einsetzen können zusätzlich rund 10 bis 25 EUR anfallen. Weil der Vorgang für Tiere Stress bedeuten kann, wird empfohlen, ihn gut zu planen. Bei Katzen kann das Chippen beispielsweise im Rahmen einer Kastration unter Narkose erfolgen. Ausgelesen werden kann die Nummer später von Tierärzten oder Tierheimen mit einem speziellen Lesegerät. Der häufig vergessene Schritt

Der eigentliche Nutzen des Chips entsteht erst durch

Der eigentliche Nutzen des Chips entsteht erst durch die Registrierung. Dazu müssen die Chipnummer, Angaben zum Tier und die Kontaktdaten des Besitzers in einer Datenbank wie Tasso, Findefix oder der Internationalen Zentralen Tierregistrierung (IFTA) hinterlegt werden.

Nur so kann ein gefundenes Tier seinem Halter

Nur so kann ein gefundenes Tier seinem Halter wieder zugeordnet werden. Der Mikrochip selbst enthält weder Anschrift noch Telefonnummer oder medizinische Daten. Ohne die Verknüpfung mit einem Register bleibt die gespeicherte Nummer für Finder weitgehend wertlos. Gerade bei entlaufenen Tieren kann die Registrierung die Rückvermittlung deutlich erleichtern und beschleunigen. Wann ein Chip vorgeschrieben ist

Eine bundesweit einheitliche Pflicht gibt es in Deutschland

Eine bundesweit einheitliche Pflicht gibt es in Deutschland bislang nicht. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland, Kommune und teilweise auch nach Hunderasse.

Für Reisen innerhalb der Europäischen Union ist die

Für Reisen innerhalb der Europäischen Union ist die Lage dagegen eindeutig: Wer mit Hund, Katze oder Frettchen ins Ausland reisen möchte, benötigt einen EU-Heimtierausweis. Voraussetzung dafür ist seit 2012 eine Kennzeichnung per Mikrochip. Ortung per Chip? Ist das möglich?

Ein verbreiteter Irrtum hält sich hartnäckig: Über den

Ein verbreiteter Irrtum hält sich hartnäckig: Über den Mikrochip lässt sich ein entlaufenes Haustier nicht verfolgen. Der Transponder verfügt weder über GPS noch über eine eigene Stromversorgung und sendet keine Standortdaten.

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