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Kurzdarmsyndrom: Alles, was Sie wissen müssen

Mögliche OP-Folge: Das steckt hinter dem Kurzdarmsyndrom

Wer große Teile seines Dünndarms verliert, steht oft

Wer große Teile seines Dünndarms verliert, steht oft vor einem massiven Problem: Der Körper kann Nährstoffe und Flüssigkeit nicht mehr ausreichend aufnehmen. Beim sogenannten Kurzdarmsyndrom leiden Betroffene häufig unter starkem Durchfall, Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen.

Die seltene Erkrankung betrifft in etwa ein bis

Die seltene Erkrankung betrifft in etwa ein bis zwei Menschen pro 100.000 Einwohner. Sie entsteht meist, wenn in einem operativen Eingriff mehr als zwei Drittel des Darms entfernt werden mussten. Direkt nach der Operation benötigen viele Patienten Nahrung und Flüssigkeit über die Vene, in schweren Fällen sogar dauerhaft. Wenn der Darm nicht mehr ausreicht

Zu den typischen Beschwerden gehören Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen

Zu den typischen Beschwerden gehören Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Krämpfe, starker Durst, Übelkeit, Erbrechen und fettiger Stuhlgang. Besonders belastend: Die Durchfälle können kurz nach der Operation bis zu zehn oder sogar 20 Mal täglich auftreten.

Dadurch verlieren Betroffene enorme Flüssigkeitsmengen.

Dadurch verlieren Betroffene enorme Flüssigkeitsmengen. Normalerweise scheidet der Körper über den Stuhl täglich etwa 100 bis 200 Milliliter Wasser aus. Beim Kurzdarmsyndrom können es dagegen 1,5 bis 1,6 Liter sein. Mehr trinken hilft oft nur begrenzt, weil der Darm die Flüssigkeit nicht ausreichend aufnehmen kann.

Typisch ist auch eine sogenannte Malabsorption: Der Körper

Typisch ist auch eine sogenannte Malabsorption: Der Körper nimmt wichtige Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente nicht mehr ausreichend auf. Die Folge können Gewichtsverlust, Muskelschwund, Wassereinlagerungen und depressive Verstimmungen sein. Welche Ursachen infrage kommen

Bei Erwachsenen sind unter anderem Durchblutungsstörungen des Darms

Bei Erwachsenen sind unter anderem Durchblutungsstörungen des Darms, Darmtumoren, Morbus Crohn, Verletzungen im Bauchraum oder eine Strahlentherapie mögliche Auslöser. Bei Kindern können Fehlbildungen, abgestorbene Darmabschnitte oder eine Verdrehung von Darmschlingen dahinterstecken.

Die Krankheit verläuft meist in drei Phasen: zuerst

Die Krankheit verläuft meist in drei Phasen: zuerst starker Flüssigkeitsverlust, dann passt sich der Darm bis zu zwei Jahre lang an, schließlich stabilisiert sich der Zustand. Therapie richtet sich nach Schweregrad

Zur Behandlung kommen Hormontherapien, Medikamente und individuell angepasste

Zur Behandlung kommen Hormontherapien, Medikamente und individuell angepasste Ernährungskonzepte infrage. Ob Patienten langfristig wieder normal essen können oder dauerhaft auf künstliche Ernährung angewiesen sind, entscheidet sich überwiegend erst in der letzten Krankheitsphase.

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