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Jens Spahn zieht sich vom nächsten Posten zurück: „Normales Arbeiten kaum…

Ex-Minister verlässt mächtigen Haushaltsausschuss: Spahn schmeißt hin Erklärung per WhatsApp: „Normales Arbeiten kaum möglich“

Berlin – Jens Spahn (46, CDU) wirft hin!

Berlin – Jens Spahn (46, CDU) wirft hin! Der Ex-Union-Fraktionschef gibt seinen Sitz im Haushaltsausschuss ab. Das teilte er in einem Schreiben mit. Damit kommt er wohl einem Rausschmiss zuvor. Zuerst hatte der „Spiegel“ berichtet.

In einem Schreiben an die CDU-Fraktion und Union-Fraktionschef

In einem Schreiben an die CDU-Fraktion und Union-Fraktionschef Thorsten Frei (53, CDU), das BILD vorliegt, schrieb Spahn Folgendes: „Nach reiflicher Überlegung über das Wochenende werde ich auf meinen Sitz im Haushaltsausschuss verzichten. Alles rund um meine Person ist aktuell so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird.“ Außerdem sei sein Rücktritt im Juli noch viel zu frisch, um „wieder voll durchzustarten, als wäre nichts gewesen“.

Jens Spahn legte bereits im Juli den Vorsitz

Jens Spahn legte bereits im Juli den Vorsitz der Unionsfraktion nieder, nachdem bekannt geworden war, dass er und sein Ehemann durch eine Leihmutter in den USA Väter eines Kindes geworden waren. Seitdem steht Spahn auch innerhalb der CDU unter Druck. Zuletzt hatte es weitere Kritik gegeben, weil er eine Sitzung des Haushaltsausschusses verpasste. Währenddessen hielt er sich mit seiner Familie auf Sardinien auf.

Laut „Spiegel“ soll in einer späteren Sondersitzung sogar

Laut „Spiegel“ soll in einer späteren Sondersitzung sogar eine Mehrheit der Unions-Haushälter dafür gewesen sein, Spahn aus dem Ausschuss abzuziehen. Hinter den Kulissen habe es mehrere Krisengespräche gegeben, ein offener Konflikt sollte offenbar verhindert werden.

Wie es jetzt für Spahn weitergeht, ist völlig

Wie es jetzt für Spahn weitergeht, ist völlig offen. In seinem Abschieds-Schreiben heißt es: „Mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten es für mich weitergeht, entscheiden wir mit etwas zeitlichem Abstand.“ Erstmal wolle sich Spahn auf „meine Arbeit für den Wahlkreis und meine Familie konzentrieren“.

Spahn war erst wenige Wochen zuvor als Fraktionschef

Spahn war erst wenige Wochen zuvor als Fraktionschef zurückgetreten und anschließend in den mächtigen Haushaltsausschuss gewechselt. Schon diese Personalentscheidung hatte laut „Spiegel“ bei einigen Unionsabgeordneten für Kritik gesorgt. Nach seinem Rücktritt als Vorsitzender der Unionsfraktion zog sich Spahn bereits von weiteren Führungsaufgaben zurück. So gab er auch den Vorsitz des CDU-Bezirksverbands Münsterland ab. Weiterhin ist Spahn Teil des Bundestags.

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