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Insolventer Teleshopping-Sender wurde selbst geshoppt: Wer ihn kaufte

Wer ihn kaufte: Insolventer Teleshopping-Sender wurde selbst geshoppt

Mödling (Österreich) – Es kann wieder bequem vom

Mödling (Österreich) – Es kann wieder bequem vom Sofa aus bestellt werden. Eine bekannte Teleshopping-Marke hat sich mit neuem Eigentümer zurückgemeldet. Und nach der Pleite der früheren Unternehmensgruppe läuft das Geschäft offenbar wieder: Allein in Deutschland sei bereits ein Umsatz von über 4 Millionen Euro erzielt worden.

Seit dem 1. Juni 2026 zeichnet die One

Seit dem 1. Juni 2026 zeichnet die One Spot GmbH für die Marke Mediashop verantwortlich. Seinen Sitz hat der neue Investor in Mödling (Österreich). Nach der Insolvenz im März übernahm er den Markennamen sowie das Warenlager und feiert offenbar ein erfolgreiches TV-Comeback. Das sagt der Chef des TV-Senders

Gegenüber BILD sagte Mediashop-Geschäftsführer Christoph Bauer (44): „Auf

Gegenüber BILD sagte Mediashop-Geschäftsführer Christoph Bauer (44): „Auf dem Fundament der bekannten Marke haben wir in kürzester Zeit ein neues Unternehmen aufgebaut. Wir stehen operativ auf soliden Beinen und gewinnen Schritt für Schritt Reichweite und Märkte zurück.“ Er ist vom Erfolg überzeugt: „Teleshopping ist trotz enormer Konkurrenz auch bei jungen Menschen nach wie vor sehr gefragt. Eine von uns beauftragte Studie zeigte, dass knapp 30 Prozent der 16- bis 34-Jährigen zumindest einmal pro Jahr über diesen Kanal kaufen.“ Bekannte Teleshopping-Marke startet neu durch

Die TV-Reichweite wuchs nach Bauers Angaben auf 50

Die TV-Reichweite wuchs nach Bauers Angaben auf 50 Sender in fünf Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Ungarn und Slowakei). Das Erfolgsrezept laute „Verkaufen durch Vormachen“: Produkte werden im Einsatz gezeigt – im TV, im Onlineshop und über digitale Kanäle. Rund 40 Mitarbeiter arbeiteten mittlerweile für das neue Unternehmen unter altem Namen. Die laufenden Kosten für IT, Infrastruktur und Software seien von rund 250.000 auf etwa 20.000 Euro monatlich gesenkt worden.

Das Unternehmen setzt vor allem auf eine stärker

Das Unternehmen setzt vor allem auf eine stärker digitalisierte Arbeitsweise. Ziel ist es, das Deutschland-Geschäft auszubauen und gezielt in Vertrieb, Technologie und Produkte zu investieren. One-Spot-Eigentümer Bauer: „Deutschland ist einer unserer wichtigsten Märkte und verfügt über eine große und loyale Kundenbasis.“ So will das Unternehmen Kunden gewinnen

Auch logistisch wird nach der Insolvenz der Mediashop

Auch logistisch wird nach der Insolvenz der Mediashop GmbH umgebaut: Rund 10.000 Paletten wechseln laut Mediashop derzeit vom bisherigen Lager in Augsburg nach Wetzlar (Hessen) – rund 70 Kilometer von Frankfurt am Main entfernt. Dort übernimmt der Logistik-Spezialist Quivo künftig die Abwicklung der Bestellungen. Beim Sortiment will der TV-Sender nach dem Neustart stärker auf Alltagstauglichkeit und Qualität setzen: Neue Produkte würden getestet und kontrolliert, bevor sie fürs Shopping angeboten werden.

Kundenfeedback, Retouren und Zufriedenheit fließen nach Angaben des

Kundenfeedback, Retouren und Zufriedenheit fließen nach Angaben des neuen Eigentümers dabei in die Entscheidung ein, was ins Angebot kommt beziehungsweise bleibt. Laut österreichischem Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ plant das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatz von rund 40 Millionen Euro.

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