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Grünen reagieren mit Häme auf Spahns Rückzug – „schade, wir hatten gar keine…

„Schade, wir hatten keine gemeinsame Sitzung“: Grünen reagieren mit Häme auf Spahns Rückzug Seine Erklärung im Wortlaut

Berlin – 103 Worte, 570 Buchstaben, damit erklärt

Berlin – 103 Worte, 570 Buchstaben, damit erklärt Jens Spahn (46, CDU) seinen Rückzug aus dem Haushaltsausschuss. BILD kennt den genauen Wortlaut der WhatsApp-Nachricht, die Spahn an die Mitglieder der Unions-Arbeitsgruppe Haushalt schickte. Der frühere Fraktionschef schrieb:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach reiflicher Überlegung über

„Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach reiflicher Überlegung über das Wochenende werde ich auf meinen Sitz im HHA verzichten. Alles rund um meine Person ist aktuell so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird. Zudem merke ich an und mir selber, dass mein Rücktritt im Juli noch viel zu frisch ist, um wieder voll durchzustarten, als wäre nichts gewesen. In Absprache mit Thorsten Frei werde ich mich vorerst auf meine Arbeit für den Wahlkreis und meine Familie konzentrieren. Mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten es für mich weitergeht, entscheiden wir mit etwas zeitlichem Abstand. Der Arbeitsgruppe alles Gute bei den anstehenden Haushaltsberatungen. Euer Jens“

Damit zog Jens Spahn nach nur wenigen Wochen

Damit zog Jens Spahn nach nur wenigen Wochen im Haushaltsausschuss die Konsequenzen aus dem wachsenden Druck in den eigenen Reihen. Nach BILD-Informationen hatten mehrere Unions-Haushälter verlangt, ihn aus dem Ausschuss abzuziehen. Spahn kam wohl einer offenen Niederlage in der eigenen Fraktion zuvor. „Schade, wir hatten keine gemeinsame Sitzung“

Auf X wurde Spahns Rückzug sofort zum Thema

Auf X wurde Spahns Rückzug sofort zum Thema. Grünen-Haushälterin Paula Piechotta (40) schrieb dort: „Schade, jetzt hatten wir keine einzige gemeinsame Sitzung im Haushaltsausschuss.“ Deutlich schärfer äußerte sie sich gegenüber der „Rheinischen Post“. Sie bezeichnete den Rückzug als Zeichen „funktionierender politischer Hygiene“. Wer nicht verantwortungsvoll genug mit Steuergeld umgehen könne, solle „auch nicht über neues Steuergeld entscheiden können“.

Axel Flasbarth (53), Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen in der

Axel Flasbarth (53), Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Lübecker Bürgerschaft, griff Spahn noch härter an und fragte: „Warum will Spahn auf Kosten der Steuerzahler im Bundestag sitzen, wenn er sich nicht vernünftig einbringen kann?“ Und weiter: „Warum nimmt CDU diese Schädigung ihres Rufes und des Ansehens der Demokratie insgesamt hin?“

Sabine Döring, die von Februar 2023 bis Juni

Sabine Döring, die von Februar 2023 bis Juni 2024 Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung war, lästert: „Was auch immer Jens Spahn politische Spitzenämter verschafft hat: Politischer Instinkt kann es nicht gewesen sein. Das gilt auch für jene, die ihn direkt nach der Leihmutterschaftsaffäre in den Haushaltsausschuss schickten.“

Selbst der Koalitionspartner SPD konnte sich Häme nicht

Selbst der Koalitionspartner SPD konnte sich Häme nicht verkneifen. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Dirk Wiese (43) erklärte, bei Personalentscheidungen schade es nicht, künftig „zwei Nächte drüber zu schlafen“. Die Bürger hätten ein gutes Gespür dafür, „was in die Zeit passt und was gar nicht geht“.

In der Unionsspitze blieb es auffällig still. Spahn

In der Unionsspitze blieb es auffällig still. Spahn selbst schrieb in seiner Erklärung, dass sein Rückzug mit Fraktionschef Thorsten Frei (53, CDU) abgesprochen sei.

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