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Frühjahr 2027! Bis dahin will Putin die Ukraine bezwingen

Neues Kriegsziel: Frühjahr 2027! Bis dahin will Putin die Ukraine bezwingen

Berlin – Wladimir Putin setzt sich wohl eine

Berlin – Wladimir Putin setzt sich wohl eine neue Frist: Frühjahr 2027. Bis dahin will der Kreml-Chef offenbar die Ukraine in die Knie gezwungen haben. Sein Mittel zum Erreichen dieses Ziels ist nicht mehr – wie bislang – die Bodenoffensive mit Hunderten Tausend Toten unter den eigenen Soldaten, sondern gnadenloser Terror aus der Luft mit billigen Düsendrohnen.

Putins Hoffnung: Die anhaltenden Luftangriffe würden die Ukraine

Putins Hoffnung: Die anhaltenden Luftangriffe würden die Ukraine im kommenden Winter zermürben und schließlich zur Kapitulation zwingen. Denn die Ukraine kann die neuesten Jet-Drohnen mit Düsenantrieb nicht abfangen, da ihr dazu Abfangraketen fehlen. Das analysiert die US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW).

Warum Frühjahr 2027? Putin setzt nicht nur auf

Warum Frühjahr 2027? Putin setzt nicht nur auf den Winter als Waffe, sondern hat auch mögliche Veränderungen in Europa im Blick. 2027 wählt Frankreich einen neuen Präsidenten – und der Kreml kann hoffen, dass gespaltene Europäer sich danach mehr mit sich selbst beschäftigen als mit der Ukraine. Warum Putin jetzt auf Terror aus der Luft setzt

Moskau wollte den gesamten Donbass erobern und die

Moskau wollte den gesamten Donbass erobern und die ukrainische Front überrennen – doch daraus wurde nichts. „Die Netto-Geländegewinne sind seit dem Frühjahr ungefähr null“, analysiert Russland-Expertin Sarah Pagung (37) von der Körber-Stiftung. „Das ist jetzt der Strategiewechsel, der daraus folgt.“

Konsequenz: Statt mehr Soldaten in den Tod zu

Konsequenz: Statt mehr Soldaten in den Tod zu schicken, was innenpolitisch gefährlich wäre, greift Putin aus der Ferne an. „Die weitreichenden Luftschläge sollen militärischen Druck auf die Ukraine ausüben, ohne dass Russland eine neue größere Zwangsmobilmachung durchführen müsste“, erklärt Margarete Klein (53) von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Was der Drohnen-Terror anrichtet

Putin terrorisiert unschuldige Zivilisten – mit Folgen für

Putin terrorisiert unschuldige Zivilisten – mit Folgen für die Front. Militäranalyst Franz-Stefan Gady (43) erklärt die perfide Taktik: „Jedes Flugabwehrsystem, das eine Stadt schützt, fehlt an der Front.“ Zugleich zielt Putin auf die Rüstungsindustrie der Ukrainer. Gadys klare Worte: „Wer keinen Strom hat, produziert keine Drohnen und keine Munition.“

Die Angriffe werden immer brutaler. Laut Expertin Klein

Die Angriffe werden immer brutaler. Laut Expertin Klein hat die Intensität „deutlich zugenommen und es werden noch stärker zivile Ziele ins Visier genommen wie Züge oder Metrostationen, wo Menschen Schutz suchen.“ Putins eiskalte Rechnung – geht sie auf?

Experte Meister glaubt nicht an einen Erfolg der

Experte Meister glaubt nicht an einen Erfolg der Strategie: „Brechen werden sie die Ukrainer nicht. Aber sie werden Städte aufgeben müssen.“ Im Süden drohten Evakuierungen, am Ende stünden „leere Städte“. Die neue Frist hält er für „erneut eine Fehleinschätzung“ Putins.

Laut ISW hat der Kremlchef seiner Armee seit

Laut ISW hat der Kremlchef seiner Armee seit 2022 mindestens 15 Fristen gesetzt, um das Gebiet Donezk zu erobern. Keine einzige wurde eingehalten.

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