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Fortuna Düsseldorf: Darum hatte Patrick Fabian schon gekündigt

Neuer Sportdirektor: Darum hatte Fabian bei Fortuna schon gekündigt

Nach über neun Monaten wird bei Fortuna endlich

Nach über neun Monaten wird bei Fortuna endlich eine ganz wichtige Stelle wieder besetzt: Patrick Fabian (38) wird aller Voraussicht nach neuer Sportdirektor und soll wohl am Montag die Nachfolge von Christian Weber (43/jetzt Elversberg) antreten. Doch vor kurzem sah es noch überhaupt nicht danach aus.

Bekannt ist bereits, dass Fabian schon seinen Job

Bekannt ist bereits, dass Fabian schon seinen Job als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums gekündigt hat. Und dafür gab es zwei Gründe – und einer davon ist, wenn man Fortuna Düsseldorf enger verfolgt, mittlerweile überhaupt keine Überraschung mehr. Denn auch das NLZ hatte unter den Umstrukturierungen nach dem Abstieg des Profiteams sehr zu leiden, dort verloren auch mehrere Leute ihren Job und Fabian musste sparen. Dann kam Michael Staade (58) und wollte sein Budget noch weiter streichen, die Fortuna-Jugendschmiede noch weiter verzwergen. Ein Muster, das sich beim Finanzvorstand durchzieht, der nur den Eindruck macht, auf die aktuellen Zahlen zu gucken und überhaupt nicht den Blick auf die Zukunft richtet. Und für den ist das NLZ elementar. Fabian hatte das Spar-Chaos jedenfalls satt – und dazu bereits einen Plan B in der Tasche. Fabian war auf dem Sprung in seine sportliche Heimat

Als der baldige Sportdirektor den Düsseldorf-Bossen die Kündigung

Als der baldige Sportdirektor den Düsseldorf-Bossen die Kündigung vorlegte, war er sich nach BILD-Informationen bereits mit dem VfL Bochum über eine Rückkehr einig. Dort hatte er von 2002 bis 2020 in der Jugend und als Profi gekickt, wurde dann Assistent der Geschäftsführung, Leiter des Lizenzbereichs und schließlich Sport-Geschäftsführer, 2024 nahm er Abschied – nachdem er mit Bochum über Fortunas Relegations-Horror gejubelt hatte. Nun stand Fabian ganz kurz davor, zurück in den Ruhrpott zu gehen, er sollte als Direktor das direkte Bindeglied zwischen Nachwuchsleistungszentrum und Profis werden.

Alexander Jobst (53) und Samir Arabi (47) überzeugten

Alexander Jobst (53) und Samir Arabi (47) überzeugten ihn mit dem Sportdirektor-Job doch noch, in Düsseldorf zu bleiben – aber nicht im ersten Versuch. Zunächst hatte das Bosse-Duo eine Abfuhr von Fabian bekommen, doch nach einem zufälligen Treffen am Supermarkt veränderte sich die Situation. Vor Wochen erhielt Fortuna schon die Zusage des bisherigen NLZ-Chefs, in der nächsten Woche legt er dann in seiner neuen Funktion los.

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