DFB: Vater von Klopps Debütant ist eine deutsche Sport-Legende
Klopps DFB-Debütant: Sein Vater ist schon eine deutsche Sport-Legende
Spots Klopps DFB-Debütant: Sein Vater ist schon eine deutsche Sport-Legende

Herzogenaurach – Neun neue Gesichter stehen im zweiten Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Spiele gegen Serbien (Donnerstag in München) und in Griechenland (Sonntag in Thessaloniki). Einer davon: Mika Baur (26), der bis zum Sommer noch für den SC Paderborn kickte und jetzt für Celtic Glasgow spielt.
Sein Nachname dürfte vielen deutschen Sportfans bekannt vorkommen – und das aus gutem Grund. Denn Mika ist der Sohn von Handball-Legende Markus Baur. Der absolvierte zwischen 1994 und 2009 insgesamt 228 Länderspiele für Deutschland, wurde 2004 Europameister und 2007 Weltmeister. Beim Heim-Wintermärchen 2007 führte er die Mannschaft als Kapitän zum Titel. Zuletzt war er in Göppingen Trainer (bis 2024).
Auf BILD-Nachfrage erklärte Mika Baur am Dienstag bei einer DFB-Medienrunde: „Wir sind eine sportverrückte Familie! Meine Schwester hat jetzt noch einen Weg neben dem Sport eingeschlagen, wird noch Lehrerin. Mein Bruder spielt in Freiburg in der Jugend – er kann auch sehr gut kicken. Wir saßen nicht am Tisch und haben gesagt: ‚Du spielst Handball, du Fußball‘. Sondern jeder hat gemacht, worauf er Bock hat. Das hat ganz gut funktioniert.“
Auf die Karriere seines Vaters angesprochen, ergänzte er: „Das ist ein Brett. Es ist nicht so, dass wenn ich das nicht erreiche, meine Karriere für die Katz ist. Natürlich möchten wir alle gewinnen, alle Titel gewinnen. Aber er kann da stolz drauf sein, das erreicht nicht jeder.“ Wird sein Papa im Stadion sein, wenn er erstmals für die Nationalelf aufläuft? Der Celtic-Profi: „Er kommt nicht gegen Serbien, aber kommt nach Griechenland.“
Baurs Nominierung gehörte mit zu den großen Überraschungen Klopps. Auch für den Spieler selbst: „Es war bis zu dem Anruf für mich sehr weit weg und sehr weit fern. Mir war klar, dass es mit Glasgow ein nächster Schritt ist, aber dass es so ein Schritt ist, damit habe ich nicht gerechnet.“
Sein Ziel? „Ich versuche, das hier aufzusaugen. Natürlich will man sich zeigen, seinen Fußabdruck hinterlassen, im Idealfall auch spielen und am Ende auch Minuten bekommen. Aber die muss ich mir verdienen.“
Hat ihm sein Vater etwas mitgegeben? Baur: „Er sagt auch: ‚Hab Spaß und lächel viel. Sei nicht zu aufgeregt und nimm es auch ein bisschen locker. Am Ende ist es auch Fußball und es geht darum, Spaß zu haben.“
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