Deutschland wartet auf Regen: Wo die Dürre zum Problem wird
Deutschland wartet auf Regen: Wo die Dürre zum Problem wird
Spots Deutschland wartet auf Regen: Wo die Dürre zum Problem wird

Der September pfeift weiter auf den Herbst! Grauer Himmel und Regen machen sich rar, stattdessen vergolden uns Sonne und milde Temperaturen den Tag. Auch beim Wind bleibt es lau: Meist weht nur eine angenehme Brise. Die Verlängerung des Sommers 2026 bringt allerdings auch Probleme.
Ein lockeres Regenband sollte die Wärme eigentlich wegspülen. Doch dem Tiefdruckgebiet, das sich von Westen nähert, geht über Deutschland schnell die Kraft aus. Während es in Teilen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie im Allgäu noch regnen soll, sitzen die östlichen Bundesländer auf dem Trockenen. „Die Dürre wird sich besonders im Osten eher weiter festsetzen als entspannen“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD.
Klimatologe Dr. Karsten Brandt ergänzt gegenüber BILD: „Die angekündigte Kaltfront bringt deutlich weniger Niederschlag als erhofft.“ Der Experte weiß: „Obwohl mit der Front die September-Hitze endet und spürbar kühlere Luft einzieht, reicht der spärliche Regen nicht aus – die ausgeprägte Trockenheit begleitet uns also auch weiter in den Oktober.“ Das hat für die Natur und für die deutsche Wirtschaft spürbar negative Folgen. Die Folgen der Dürre in Deutschland
Durch die anhaltende Dürre fallen die Pegelstände auf immer neue Negativrekorde. Eine gewerbliche Schifffahrt lohnt sich nicht mehr, da Schiffe kaum noch beladen werden können.
Denn wer zu viel lädt, dem droht das Schicksal der Terra 2. Das niederländische Frachtschiff, das mit Transportern beladen am vergangenen Montag das Hafenbecken B des Rheinhafens in Düsseldorf verlassen wollte, fuhr sich fest. Alle Versuche, das Schiff freizubekommen, scheiterten. Die Terra 2 wird wohl noch länger im Schlick feststecken. Experte gibt Regen-Prognose ab
„Der Herbst ist normalerweise die Jahreszeit, in der sich die Bodenwasserspeicher wieder auffüllen, weil die Verdunstung deutlich nachlässt“, erklärt Jung. Doch dafür müsste es eine mehrwöchige Phase mit regelmäßigem, flächendeckendem Landregen geben. Jung: „Dieser Niederschlag ist derzeit nicht in Sicht.“
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