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Billig-Airline steht vor der Pleite: Jetzt soll die Flotte schrumpfen

Auch deutsche Flughäfen betroffen: Billig-Airline kämpft ums Überleben

Barcelona – Sonne, Strand, Mittelmeer: Damit lockt Volotea

Barcelona – Sonne, Strand, Mittelmeer: Damit lockt Volotea jedes Jahr Millionen Urlauber auch von Deutschland aus in den Süden Europas. Doch die spanische Airline navigiert nun selbst durch stürmische Zeiten. Extreme Treibstoffkosten, ein Schuldenberg und harter Spardruck zwingen den Ferienflieger zum Umbau. Die Flotte soll deutlich schrumpfen, gleichzeitig verhandelt das Unternehmen mit seinen Gläubigern über seine Zukunft.

Die Stimmung in der Luftfahrt-Branche ist im Sinkflug

Die Stimmung in der Luftfahrt-Branche ist im Sinkflug. Jetzt bangen die nächsten Urlauber um die Gültigkeit ihrer Tickets zu ihren Touristenzielen: Denn vergangene Woche leitete Volotea nach eigenen Angaben bei einem spanischen Gericht ein Verfahren zur Restrukturierung ein. Die Billig-Airline spricht von einer „Apertura de Negociaciones“, also der Aufnahme von Verhandlungen mit Gläubigern, Banken und der staatlichen Beteiligungsgesellschaft SEPI. Wie das Unternehmen in die Krise stürzte

Zusätzliche Kerosin-Kosten von rund 150 Millionen Euro brachten

Zusätzliche Kerosin-Kosten von rund 150 Millionen Euro brachten das Unternehmen in die Schieflage. Wie die spanische Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, sollen trotz der drohenden Insolvenz der Flugbetrieb und der Ticketverkauf weiterlaufen. Experten gehen davon aus, dass hohe Kerosinpreise u. a. durch den Iran-Krieg immer mehr günstige Fluggesellschaften in die Krise treiben. Auch Air Baltic und Ecojet gingen kürzlich pleite. Wie es für die Fluggesellschaft weitergeht

Volotea fliegt von mehreren deutschen Flughäfen, u. a

Volotea fliegt von mehreren deutschen Flughäfen, u. a. von Berlin, Hamburg und München, Ziele in Italien, Griechenland und an den spanischen Küsten an. Die Flotte (vorrangig Airbus A320) soll nun um knapp ein Drittel schrumpfen, bis zu 14 Flieger werden ausgemustert. Rund 30 bis 35 Flugzeuge bleiben im Bestand. Nach Gewerkschaftsangaben erwägt Volotea auch, seine Basen in Neapel und Florenz ab Herbst 2026 vorübergehend zu schließen. Im Dezember 2026 soll der Restrukturierungsprozess abgeschlossen sein.

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