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Beim HSV denkt Svensson sofort an van Nistelrooy – Kopenhagen-Trainer schwärmt…

Kopenhagen-Trainer schwärmt vor Test-Kracher: Beim HSV denkt Svensson sofort an van Nistelrooy

Wenn der FC Kopenhagen am Sonntag (15.30 Uhr)

Wenn der FC Kopenhagen am Sonntag (15.30 Uhr) zum Test beim HSV antritt, kommt auch ein bekanntes Gesicht der Bundesliga mal wieder in die Arena. Trainer Bo Svensson (47) spielte für Gladbach und Mainz, stand später bei den 05ern und Union Berlin an der Linie. Seit März ist er in Kopenhagen, wo er ebenfalls schon als Profi auflief.

„Das Spiel ist eine tolle Sache. Die Fanfreundschaft

„Das Spiel ist eine tolle Sache. Die Fanfreundschaft hat hier eine riesengroße Bedeutung, der HSV ist auch ein geiler Verein. Das ist kein normales Testspiel, das ist ein Privileg, das erleben zu dürfen“, schwärmt Svensson vor der Partie. In 13 Spielen stand er gegen den HSV auf dem Rasen oder saß zumindest auf der Bank. Svensson schwärmt: „Ich freue mich, seit langer Zeit wieder in das Stadion zu kommen. Die Atmosphäre war immer sehr intensiv und laut. Ich erinnere mich, wie ich mit Mainz gegen Ruud van Nistelrooy verteidigt habe. Der war schon eine Legende.“

Sturm-Idol van Nistelrooy (50/heute Co-Trainer Hollands) kam einst

Sturm-Idol van Nistelrooy (50/heute Co-Trainer Hollands) kam einst von Real Madrid und machte für den HSV zwischen Januar 2010 und Juli 2011 in 44 Pflichtspielen 17 Tore.

Auch als der HSV in der ersten Runde

Auch als der HSV in der ersten Runde des Uefa‑Cups 2005 auf Kopenhagen traf und siegte, stand der Innenverteidiger neben dem späteren HSV-Profi Michael Gravgaard (48) auf dem Feld. Mit diesen Duellen nahm die Fanfreundschaft Fahrt auf.

In der Gegenwart läuft es richtig gut in

In der Gegenwart läuft es richtig gut in der dänischen Hauptstadt. 21 seiner 26 Spiele im Amt gewann Svensson, er ist klarer Tabellenführer in der Liga: „Wir haben ein sehr interessantes Projekt und sind mittendrin, auf mehreren Ebenen ein Upgrade zu schaffen. Beim FC Kopenhagen ist es immer das Ziel, Titel zu holen und im Europapokal Erfolge zu feiern. Wir wollen in Skandinavien der größte Verein sein, aber einige andere Klubs in Dänemark oder auch in Norwegen machen aktuell große Schritte.“

Und wie sieht er heute die Bundesliga? Svensson

Und wie sieht er heute die Bundesliga? Svensson: „Ich schaue sehr gerne zurück auf die Zeit. Und wer weiß, vielleicht klappt es in der Zukunft auch mit einer Rückkehr. Aber ich bin hier in Kopenhagen am richtigen Ort und schaue die Bundesliga nur in der Samstagskonferenz (lacht).“ Sein Ex-Klub Mainz ist inzwischen ein ernsthafter Europapokal-Anwärter und siegte zuletzt auch im Volkspark klar mit 5:0. „Das ist eine der besten Mainzer Mannschaften aller Zeiten“, sagt Svensson: „Sie haben keine zentralen Spieler verloren, sich dazu unter anderem mit Martel oder Königsdörffer vernünftig verstärkt. Ich sehe nicht unbedingt sieben, acht Teams, die einen besseren Kader haben.“

Dass er einst überhaupt als Profi in Mainz

Dass er einst überhaupt als Profi in Mainz landete, liegt auch an Jürgen Klopp (59), der ihn mit einem Anruf vom Wechsel überzeugte. Zuletzt bekamen auch viele deutsche Nationalspieler ihren ersten Klopp-Anruf. Svensson über diesen Moment: „Ich habe vieles vergessen, aber ich weiß immer noch, wo ich war, als er mich angerufen hat. Das war in unserem dänischen Sommerhaus. Danach war ich direkt überzeugt und auch das persönliche Treffen danach war beeindruckend. Kloppo ist ein besonderer Mensch mit besonderer Aura. Und seine Überzeugungskraft ist nicht kleiner geworden.“

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