Bayer Leverkusen: Aus Sicherheitsgründen: Papa Wirtz verlegt Pokal-Hit nach…
Aus Sicherheitsgründen: Papa Wirtz verlegt Pokal-Hit nach Leverkusen
Spots Aus Sicherheitsgründen: Papa Wirtz verlegt Pokal-Hit nach Leverkusen

Leverkusen – Der Name Wirtz spielt in Leverkusen immer noch eine große Rolle. Jetzt hat Hans Wirtz (72), der Vater von Nationalspieler Florian Wirtz (23/Liverpool), dafür gesorgt, dass sein Verein Grün-Weiß Brauweiler gegen Alemannia Aachen im Ulrich-Haberland-Stadion neben der BayArena auflaufen darf. Anpfiff ist am 6. Oktober 2026 um 18 Uhr in der 2. Runde des Mittelrheinpokals.
Was steckt dahinter? Der Sechstligist freute sich bei der Auslosung über den Top-Gegner aus der 3. Liga. Hans Wirtz ist seit vielen Jahren 1. Vorsitzender in Brauweiler: „Es ist für uns das größte Pflichtspiel der Vereinsgeschichte, auf diesen Höhepunkt freuen sich alle.“ FVM untersagte das Spiel in Brauweiler
Das Problem: Der FVM untersagte die Austragung des Spiels gegen die Alemannia im Abtei-Sportpark aus Sicherheitsgründen. Das stellte den Landesligisten vor ein gewaltiges Organisationsproblem. Beide Klubs hätten gerne auf dem Tivoli gespielt. Das Heimstadion zu tauschen, verbietet das Reglement des Verbandspokals. Eine Verlegung ins Südstadion oder Franz-Kremer-Stadion nach Köln sowie ins Stadion von Frechen 20 war nicht möglich.
Dann ließ Papa Wirtz seine „noch immer guten Drähte“ nach Leverkusen spielen. Mit Erfolg. Bayers Sport-Boss Simon Rolfes (44) sagt zu BILD: „Obwohl Florian und auch seine Schwester Juliane nicht mehr bei uns spielen, war es eine spezielle Erfolgsstory. Zudem haben wir weiterhin ein enges Verhältnis zur Familie Wirtz. Deshalb haben wir gerne zugestimmt, als GW Brauweiler uns gefragt hatte, ob wir mit unserem Ulrich-Haberland-Stadion für das Pokalspiel aushelfen könnten.“
Hans Wirtz betont: „Ein Riesenkompliment an Bayer 04 für die große Hilfe. Wir hoffen, dass wir das Stadion gut füllen können. Aber ich muss auch sagen, dass ich etwas enttäuscht über das Verhalten des Fußballverbandes Mittelrhein bin. Der Bitburger-Pokal ist ein Turnier für die Basis, aber viele Amateurvereine können die Auflagen für die Durchführung der Spiele kaum erfüllen oder müssen am Ende draufzahlen. Dass das Spiel gegen die Alemannia aus Sicherheitsbedenken nicht bei uns stattfinden darf, macht mich schon traurig.“
Schon am kommenden Freitag (2. Oktober, 18.30 Uhr) können Hans Wirtz und seine Frau Karin Groß im Haberland-Stadion probesitzen. Dann spielt Tochter Juliane (25) mit Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga in Leverkusen. Hans wird übrigens am Tag vor dem Pokalspiel 73 Jahre alt. „Die Mannschaft hat mir versprochen, dass sie mir ein großes Geschenk machen will – ich habe den Jungs gesagt, dass sie schon mal Elfmeterschießen üben sollen“, schmunzelt der Berater von Florian Wirtz.
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