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Abzug aus Rathaus Neukölln: Juden retten ihr heiliges Licht vor Linken

Abzug aus Rathaus Neukölln: Juden retten ihr heiliges Licht vor Linken

Berlin – Mit dem achtarmigen Leuchter kam das

Berlin – Mit dem achtarmigen Leuchter kam das Licht ins Herz von Neukölln. Immer im Dezember wurde an acht Abenden auf dem Balkon des Rathauses von einem Rabbiner eine neue Kerze entfacht. Jetzt wollen Juden ihre Chanukkia retten. Der Verein Hillel sagte alle Termine für die bevorstehende Zeremonie ab. Wegen des Wahlausgangs wollen die Juden dort nicht mehr feiern. Denn gewonnen hat im Bezirk ein stadtbekannter Israel-Hasser. Leuchter soll an neutralen Ort kommen

Jeder Dritte wählte am 20. September in Neukölln

Jeder Dritte wählte am 20. September in Neukölln dunkelrot, berlinweit nur jeder Vierte. Die Linke hat Anspruch auf den Bürgermeisterposten. Ein Vorfall im vergangenen Oktober hatte Ahmed Abed (45) schlagartig bekannt gemacht: „Völkermörder, Völkermörder“, schmetterte der Linken-Politiker einem offiziellen Gast entgegen – es war Tzvika Brot (46), Bürgermeister der Neuköllner Partnerstadt Bat Yam, Enkel eines Holocaust-Überlebenden.

Eine Vertreterin des jüdischen Vereins Hillel teilte jetzt

Eine Vertreterin des jüdischen Vereins Hillel teilte jetzt Noch-Bürgermeister Martin Hikel (40, SPD) mit: „Nachdem nun die Wahlergebnisse vorliegen, möchte ich einen Termin vereinbaren, um die Chanukkia aus den Räumlichkeiten des Rathauses zu entfernen. Wir wollen sie an einem neutralen Ort öffentlich anzünden.“ Symbol für jüdisches Leben verlässt Neukölln

Das jüdische Chanukka-Fest war in den vergangenen Jahren

Das jüdische Chanukka-Fest war in den vergangenen Jahren immer die größte Veranstaltung im Neuköllner Rathaus mit rund 250 Besuchern auch anderer Religionen – mit koscherem Glühwein und Donuts. Noch-Bürgermeister Hikel sagte BILD zum Abzug von Leuchter und Fest: „Der Schock, dass unsere Chanukkia das Rathaus verlässt, sitzt tief. Mit ihr verlässt das Symbol dafür, dass jüdisches Leben in Neukölln wieder stattfindet, den Bezirk.“

Hikel hatte in der Vergangenheit immer wieder bedauert

Hikel hatte in der Vergangenheit immer wieder bedauert, dass Jüdinnen und Juden in Neukölln Probleme hätten, ihren Glauben offen zu zeigen. Mit Kippa müsse eine Person im schlimmsten Fall damit rechnen, angegriffen zu werden – sie könne dabei nicht unbedingt Hilfe von Umstehenden erwarten.

Neukölln gilt inzwischen als wichtiges Zentrum der palästinensischen

Neukölln gilt inzwischen als wichtiges Zentrum der palästinensischen Gemeinschaft, auch leben dort viele Libanesen und Syrer. Als Hamas-Terroristen aus dem Gazastreifen das Nova-Festival überfielen, mordeten und Geiseln verschleppten, wurde auf der Neuköllner Sonnenallee Baklava verteilt – eine arabische Süßigkeit.

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